Geschichte

Die Geschichte des MSC Parmen...

...Nachdem im Jahr 1974 die ersten 5 Motorsportbegeisterte mit selbstgebastelten Maschinen kleine Rennen in der Freizeit fuhren, konnten im gleichen Jahr bereits zwanzig Fahrer zum ersten offiziellen Lauf auf dem „Parmer Alpenring“ begrüßt werden.

Kurze Zeit später, im Jahr 1975, wurde die GST-Grundorganisation mit zehn Mitgliedern zur motorsportlichen Betätigung gegründet, welche durch Rennen vor allem die Kontakte zu den Sportfreunden aus Prenzlau, Hardenbeck, Neustrelitz und Strasburg pflegte.

Bereits zwei Jahre nach dem ersten Lauf hatte sich das Teilnehmerfeld auf 40 Rennfahrer verdoppelt, welche von 900 Besuchern angefeuert wurden. Im gleichen Jahr 1976 wurde der MC Fürstenwerder mit insgesamt 15 Mitgliedern gegründet, wovon sechs aktiv den Sport betrieben.

Den ersten Vorsitz dieses Sportclubs übernahm Karl Weber, der verantwortliche Trägerbetrieb wurde der Kooperationsverband Fürstenwerder. Als Höhepunkt der Saison galt die am 01. Mai 1976 durchgeführte erste offizielle Moto-Cross-Veranstaltung im ADMV der DDR, an welcher sich Fahrer aus fünf Bezirken beteiligten.

Die eigentliche Blütezeit des MC Fürstenwerder lag zwischen den Jahren 1978 und 1986, wobei hier neben dem weiteren Club- und Streckenausbau vor allem die enormen Besucherzahlen von ungefähr 5000 Personen pro Renntag erwähnenswert sind. Obwohl noch immer die Maschinen der Fahrer zum Teil selbstgebaut waren, konnte der Motorsportclub erste Erfolge auf Bezirks- und DDR-Ebene verzeichnen.

Seit 1980 wurde hart an der Verbesserung des Niveaus der Veranstaltungen gearbeitet, Ziel waren vor allem die Bezirksmeisterschaft und DDR-offene Läufe. Immer wieder konnten Spitzenfahrer wie Helmut Mielenz, Eddy Schulz, Peter Wolf, Gunter Frohn und Manfred Glawe auf der Rennstrecke begrüßt werden. Mit der Wende wurde der MC Fürstenwerder in den MSC Parmen e.V. umgewandelt, zur Heimatstrecke wurden die 1680 Meter "Am Mühlenberg"